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PM 19/2020: Haushaltsausschuss bestätigt die bereits bewilligten Bundesmittel für den Nachfolgebau der „Seute Deern“ und die Überführung in ein neues Konzept

Zum heutigen [26.11.] Beschluss des Haushaltsausschusses des Deutschen Bundestages erklärt Uwe Schmidt:

„Der Haushaltsausschuss hat in der heutigen Bereinigungssitzung zum Bundeshaushalt 2021 beschlossen, dass die 2019 bereitgestellten Bundesmittel in Höhe von 46 Millionen Euro für die Sanierung der Dreimastbark Seute Deern auch nach der tragischen Havarie, die letztlich zum Beschluss des Rückbaus des historischen Seglers führte, erhalten bleiben und für ein neues Konzept zum Neubau eines musealen Segelschiffes verwendet werden dürfen“, berichtet Uwe Schmidt.

„Damit bekennt sich der Bund zu seiner Verantwortung für das maritime Erbe in unserem Land und erkennt die besondere Situation an, die durch die Havarie der Seute Deern eingetreten ist. Die Seestadt Bremerhaven erhält so die Möglichkeit, eine neue Landmarke zu schaffen, die von der langen Geschichte der Transportschifffahrt berichtet, angefangen vom Holzschiffbau bis hin zum Stahlschiffbau. Dabei werden auch wichtige historische Originalteile der Seute Deern den Besuchern zugänglich sein“, erläutert Uwe Schmidt.

„Ich freue mich, dass es dank des Engagements Uwe Beckmeyers gelungen ist, die Mittel in der Seestadt zu halten und den Bund für das neue Konzept zu gewinnen. Der Nachbau eines Segelfrachtschiffes wird museal die Entwicklung der deutschen Transportschifffahrt und den Wechsel vom Holzschiffbau zum Stahlschiffbau mit ihren Linien und Brüchen dokumentieren. Hier wird historisches Wissen anschaulich in einem überzeugenden musealen Gesamtkonzept vermittelt werden. Das stärkt den Wissenschaftsstandort Bremerhaven und die Attraktivität unserer Seestadt“, so Schmidt abschließend.

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