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KfW-Hilfen des Bundes für Unternehmen in Bremen und Bremerhaven

Bis zum 30.09.2020 haben Unternehmen in Bremerhaven und Bremen knapp eine halbe Milliarde Euro an Corona-Hilfen der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in Anspruch genommen.

Seit dem Beginn der KfW-Corona-Hilfe am 23. März 2020 konnten zehntausende Unternehmen mit Krediten des Bundes im Kampf gegen die Folgen der Pandemie unterstützt werden, so auch in Bremen und Bremerhaven. Mit den staatlichen Krediten der KfW überbrücken wir die Liquidität unserer Wirtschaft in der Corona-Krise. In Bremerhaven wurden bis Ende September 2020 bereits rund 70 Anträge mit einem Volumen von insgesamt rund 57 Millionen Euro bewilligt. In Bremen waren es im selben Zeitraum etwa 580 Anträge mit einem Volumen von insgesamt rund 435 Millionen Euro.

Insgesamt sind etwa 90.000 Kreditanträge aus ganz Deutschland bei der KfW eingegangen. 97 Prozent der Anträge kamen von kleinen und mittleren Unternehmen. Damit helfen wir unserem Mittelstand gut durch die Pandemie. Die Hilfen werden nachgefragt und kommen an.

Die direkten Finanzhilfen des Bundes, die die Unternehmen im Rahmen der Sofortprogramme erhalten, sind hier nicht mit eingebunden. Mit den außerordentlichen Novemberhilfen hilft der Staat den direkt von Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen, Betrieben, Selbständigen, gemeinnützigen Vereinen und Einrichtungen unkompliziert durch den Wellenbrecher-Lockdown. Sie alle bekommen 75 Prozent ihres Umsatzes aus November 2019. Auch indirekt betroffene Unternehmen, die nachweislich und regelmäßig 80 Prozent ihrer Umsätze mit direkt von den Schließungsmaßnahmen betroffenen Unternehmen erzielen, können die Novemberhilfe in Anspruch nehmen. Ich bin sicher, dass die Novemberhilfen auch von Gastronomen und weiteren Betroffenen aus Bremerhaven und Bremen genutzt werden. Die Einschnitte sind hart. Jetzt zählt zusammenstehen und die Krise gemeinsam meistern. Das ist auch Aufgabe des Staates.